Irrtümer beim Heizen und Lüften (Teil2)

Ein weiterer Punkt, welcher nur scheinbar Energie spart, ist folgender:

Bei vielen wird morgens, wenn alle aus dem Haus gehen die Heizung komplett abgedreht, um Heizkosten zu sparen. Lassen Sie mich erklären, was nun geschieht: Nun, da die Räume nicht mehr beheizt werden kühlen die Wände der einzelnen Räume (vor allem die Außenwände!), je nach isolationsgrad des Gebäudes sehr stark ab. Die Feuchtigkeit in der noch warmen Luft legt sich auf die schon stärker abgekühlten Außenwände nieder. Sinkt nun die Temperatur der Außenwände auf unter 13 Grad ist der optimale Nährboden für Schimmelkeime, welche sich in der Umluft befinden, gegeben. Ein weiterer negativer Punkt dieser Verhaltensweise ist, dass es lange dauert, bis sich die einmal abgekühlten Wände nach dem einschalten der Heizung wieder erwärmen, das heißt, es dauert nach dem Nachhause kommen noch einige Zeit, bis sich eine angenehme Wohnraumtemperatur eingestellt hat.

Die richtige Verfahrensweise wäre, die Heizkörper, beim Verlassen des Gebäudes, nur auf eine geringere Temperatur herunter zu regeln, ohne diese ganz abzuschalten. Dies benötigt nachweislich, bei einem ungedämmten Haus, weniger Heizenergie, als wenn erst die ganzen Wände wieder mit auf eine behagliche Temperatur beheizt werden müssen.

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Eine Antwort auf Irrtümer beim Heizen und Lüften (Teil2)

  1. Kathrin sagt:

    Schöne Tipp-Serie!
    Ich wusste nicht, dass es effektiver ist, wenn man die Heizung den ganzen Tag über anlässt. Ich war auch davon ausgegangen, dass es sinnvoller ist, wenn man sie beim Verlassen ausmacht. Was man nicht noch so alles lernen kann :-)

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