Die Technik
Der Begriff LED ist eigentlich allen bekannt, aber was verbirgt sich hinter diesen drei Buchstaben, wie genau funktioniert die Technik in diesen kleinen Lichtquellen? Die Abkürzung LED steht für „licht emittierende Diode“. In Verbindung mit Strom wird Licht, Infrarotstrahlung oder Ultraviolettstrahlung erzeugt. Das Material der verwendeten Halbleiter bestimmt die Farbe des Lichts, das Spektrum erstreckt sich mittlerweile fast auf alle vorstellbaren Farben, was LEDs auch für Werbebeleuchtungen sehr interessant macht.
Einsatzbereiche für die Leuchtdioden sind praktisch in allen Bereichen zu finden. Anfangs wurden LEDs, aufgrund des fehlenden Farbenspektrums nur für Anzeigen verwendet und ersetzten die herkömmlichen kleinen Glühlampen. Bekannt wurden die Leuchtmittel später im Bereich der Fernsehtechnik, weil sie besondern Strom sparend sind. Aber auch in Digitaluhren und auf Hinweistafeln fanden die kleinen Leuchtdioden schon früh ihre Anwendungsgebiete. Mittlerweile ist die Vielfältigkeit mehr als bekannt und die kleinen LEDs sind aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Sei es für die Fahrradbeleuchtung oder auch für ganze Ampelanlagen. Selbst die Autoindustrie macht sich die kleinen Leuchtdioden immer öfter zunutze, weil sie für lange Haltbarkeit und Unempfindlichkeit stehen. In diesem Bereich ist außerdem auch ein Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch der Fahrzeuge festzustellen, was gerade in der heutigen Zeit mit steigenden Kraftstoffpreisen einen großen Pluspunkt für diese Technik darstellt.
LEDs überzeugen durch eine sehr lange Haltbarkeit, die selbst bei schlechten Umgebungszuständen wie beispielsweise Nässe oder Temperaturen unter dem Gefrierpunkt mehrere tausend Stunden beträgt. Eine Glühbirne hält im Vergleich dazu unter normalen Bedingungen gerade mal knapp 1000 Stunden. Außerdem kann der Stromverbrauch im Bezug auf die Beleuchtung um ungefähr 90 Prozent verringert werden und bringt damit noch größere Einsparungen als die modernen Energiesparlampen. Ein weiterer Vorteil, der ganz klar für die Nutzung von Leuchtdioden spricht, ist die Unempfindlichkeit, denn selbst größere Erschütterungen tun der Leuchtkraft und Funktion nichts an.
Durch die neuesten Techniken lassen sich LEDs mittlerweile in fast allen Bereichen des täglichen Lebens einbauen. Die Helligkeit, Energiesparsamkeit und vor allem die lange Lebensdauer machen sie zu einer beliebten Lichtquelle. Egal ob als Außen- oder Innenbeleuchtung, für Reklametafeln oder für die Beleuchtung von Wohnräumen, durch ihre Farbvielfalt finden sie überall Anwendungsgebiete.
Die Vorteile
Da LED Lampen besonders langlebig und auch energiesparend sind, schonen sie nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Wenn Sie wissen möchten, wie viel Energie Sie durch den Einsatz von LED Lampen sparen können, dann nutzen Sie doch unseren Energiesparrechner. Hier werden Sie feststellen, dass sich die anscheinend hohen Anschaffungskosten schon nach einem Jahr bezahlt machen. Eine LED Lampe hält im Schnitt 50 mal länger als eine herkömmliche Glühbirne und sogar noch 6 mal länger als die angeblich lang haltende Energiesparlampe. Aufgrund der Verarbeitungsmethode ist eine Leuchtdiode praktisch unkaputtbar, was auch zu ihrer Langlebigkeit beiträgt. Im Vergleich zu anderen Leuchtmitteln wird in LEDs kein Quecksilber verwendet, zusammen mit der energiesparenden Eigenschaft gelten sie daher als besonders umweltschonend. Da die LEDs bei Gebrauch kaum Wärme erzeugen, sondern beinahe die gesamte Energie in Licht umwandeln, eignen sie sich auch besonders gut für den Gebrauch in Vitrinen, Läden oder dort, wo eine geringe Hitzeentwicklung erwünscht ist. |